SCALEAUTO Teamrennen 2017

Im Juni wurde die ASG 10 Jahre alt! Grund genug dieses mit einem Jubiläumsrennen zu feiern.

Was, Wann, Wo: Die Eckdaten des Events
Die Einladung zum Jubiläumsrennen

Also luden wir einige befreundete Teams ein, um ein vierstündiges Langstreckenrennen auf unserer Bahn zu fahren. Die Planung wurde von unserem "Küken" Simon souverän und schnell durchgeführt. Ein gemeinsamer Termin wurde gefunden und die Einladung verschickt.

4 Teams sollten maximal teilnehmen, damit keine zu großen Wartezeiten entstehen. Die Einladung gab die Eckdaten zum Rennen vor, das Reglement kam aus unserem Serienrennen. Leider sagten zwei Teams kurzfristig ab. Doch die Vorbereitungen und die Planung sollte nicht vergebens sein, so mussten kurzfristig zwei Teams der ASG gebildet werden und das Event stieg mit drei anstatt vier Teams...

Am Tag vor dem Rennen fand das offizielle Training statt. Die Rookies Christoph und Dominik waren an diesem Tag zum ersten Mal an unserer Bahn. Ein konkurenzfähiges Einsatzfahrzeug bekamen sie von Simon gestellt und so trainierten die Beiden fleissig mit dem ungewohnten Material auf der fremden Piste. Die Rundenzeiten waren beachtlich. Mit Rundenzeiten unter 7 Sekunden könnten beide in unserer Clubmeisterschaft mithalten!

Während sich auch Jörg gedanklich auf das Rennen vorbereitete, bastellten Simon, André und Uwe an ihren Autos, um die Performance der jeweils anderen zu übertreffen. Am Ende waren alle drei Autos in etwa gleich schnell. Die Viper waren tendentiell gutmütiger, aber der SLS dafür etwas giftiger als die "Giftschlangen"...

Die Fahrzeugabnahme:

Pünktlich um 10:00 Uhr begannen Simon und André mit der Fahrzeugabnahme. Dabei wurden die Boliden auf Konformität zum Reglement überprüft und die wesentlichen Daten für die Nachwelt in den Abnahmeprotokollen (siehe unten) dokumentiert ;-)

Jörg und Simon mit Dodge Viper (links), Christoph und Dominik mit Dodge Viper (mitte), André und Uwe auf Mercedes SLS (rechts)
Parc fermé

Nach der Abnahme kamen die Fahrzeuge in den Parc fermé und durften nun nicht mehr verändert werden. Vier lange Rennstunden sollten die Autos jetzt durchhalten können.

Mit etwas Verzögerung konnte dann das Rennen gestartet werden.

Das Rennen:

Nun wurde es ernst. Im Training konnte noch taktiert werden, doch der erste Lauf sollte der Standortbestimmung dienen. Die beiden Teams der ASG hatten die klare Favoritenrolle, während die Smaragdpfeile eine Aussenseiterrolle einnahmen. Für die 10th Anniversery ging Jörg auf der vermeindlich langsamen blauen Spur ins Rennen. Auf der schnelleren gelben Spur startete Uwe für die Driving Academy. Es entwickelte sich vom Start weg ein heisser Zweikampf und Jörg fuhr ein beinahe fehlerfreies Rennen. Demgegenüber haderte Uwe mit dem zickigen Mercedes. Nach einer halben Stunde Fahrzeit hatten die "Fahrlehrer" einen hauchdünnen Vorsprung von einer einzigen Runde. Die Smaragdpfeile fuhren ein solides Rennen, aber konnten noch nicht die notwendige Konstanz aufbringen, um den Gastgebern Paroli zu bieten.

Im zweiten Lauf wechselten die Teams die Spuren. Nun musste Simon auf der schnellen roten Spur für die "Jubilare" auf Aufholjagd gehen und André hatte das schwere Los, den dünnen Vorsprung der "Fahrlehrer" auf der langsamen grünen Spur zu verteidigen. Simon wurde seiner Favoritenrolle klar gerecht und konnte einen Vorsprung von neun Runden herausfahren. Mit diesem Zwischenstand ging es in die Mittagspause zum Italiener unseres Vertrauens.

Zwischenstand vor der Mittagspause
Zwischenstand vor der Mittagspause
Das Halbzeitergebnis nach zwei Stunden Fahrzeit
Das Halbzeitergebnis nach zwei Stunden Fahrzeit

Gestärkt durch das Mittagessen oder im tiefen Suppenkoma? Nach der Mittagspause nahmen André und Uwe die Verfolgung von Jörg und Simon auf. Durch den bisherigen Vorsprung waren die "Julilare" in der kompfortablen Situation reagieren zu können, während die "Fahrlehrer" volles Risiko gehen und attakieren mussten.

Nach kurzer Pause, in der die Autos (Schleifer und Reifen) gesäubert werden durften, ging es in die zweite Hälfte. Würde sich das Blatt noch einmal wenden? Die zweite Hälfte war davon geprägt, dass André und Uwe mit 120% fuhren und attakierten, doch durch die zwangsläufigen Fehler immer wieder gestoppt wurden. Auf der anderen Seite reichten Simon und Jörg ca. 80%, um den Vorsprung zu verwalten.

Nach 921 gefahrenen Runden im zweiten Durchgang waren die ersten beiden Teams gleich auf...

Am Ende reichte es den Führenden und Sie kamen mit acht Runden Vorsprung bei 2153 gefahrenen Runden nach 4 Stunden ins Ziel.

Der verdiente Sieger: ASG 10th Anniversary mit den Fahrern Jörg und Simon auf Dodge Viper!

Das Endergebnis nach vier Stunden Fahrzeit.
Das Endergebnis nach vier Stunden Fahrzeit.

Siegerehrung:

Die Sieger Simon und Jörg mit der unschlagbaren Viper, Siegerpokal und Urkunde.
And the Winner is...